„Kieler Modell" erfreut sich bundesweiter Nachfrage
Das Kieler Standesamt hat die ersten personenstandsrechtlichen Geburtsanzeigen in Kiel digital, maschinenlesbar und rechtssicher übermittelt. Mit dem „Kieler Modell" setzt die Landeshauptstadt einen bundesweit beachteten Meilenstein in der Digitalisierung.
In enger Zusammenarbeit mit dem Städtischen Krankenhaus (SKK), dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und externen Dienstleister*innen haben das Kieler Standesamt und die Stabsstelle Digitalisierung das Verfahren entwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei eine durchgängige, maschinenlesbare (M2M) und rechtssichere digitale Prozesskette für die Geburtsanzeige in Deutschland. Damit wurde ein Verwaltungsverfahren, das seit fast 150 Jahren nahezu unverändert papiergebunden geblieben ist, grundlegend modernisiert.
Das „Kieler Modell" vereinfacht die Geburtsanzeige für alle Beteiligten. Familien profitieren von automatisch erstellten und zugestellten Urkunden. Hebammen und Krankenhäuser werden von fehleranfälligen Papierprozessen entlastet und Standesämter können die Anzeigen deutlich schneller prüfen, sicher verarbeiten und effizienter beurkunden. Das Klinikum Region Hannover in Niedersachsen hat das Verfahren bereits übernommen. Weitere Interessensbekundungen liegen vor.




