Zum Start in die Ferien und mit Blick auf die sommerlichen Temperaturen zieht es jetzt viele Menschen an die Ostseeküste. Nicht nur das Schwimmen sorgt für Abkühlung – auch das Waten im flachen Wasser. Das städtische Amt für Gesundheit weist in diesem Zusammenhang auf ein natürliches Bakterienvorkommen hin: sogenannte Vibrionen.
Unter bestimmten Bedingungen können diese Erreger über verletzte Haut in den Körper gelangen und Infektionen verursachen. Diese sind zwar selten, mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen lässt sich das Risiko jedoch zusätzlich deutlich verringern.
Die Gefahr von Vibrionen-Infektionen steigt, wenn mehrere Faktoren zusammentreffen: hohe Wassertemperaturen, insbesondere ab etwa 20 Grad Celsius; flache Uferbereiche, in denen sich das Wasser stark erwärmt; sowie der Kontakt einer offenen Hautstelle mit Meerwasser – zum Beispiel bei Schnitt-, Schürf- oder Operationswunden, frischen Tätowierungen oder entzündeten Hautstellen.




