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Erziehungsberatungsstelle Mettenhof in neuen Räumen

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  Erziehungsberatungsstelle Mettenhof in neuen Räumen

In Kiel wenden sich jährlich mehr als 1200 Familien an die kommunale Erziehungs- und Familienberatung. An insgesamt fünf Standorten finden Eltern, Kinder und Jugendliche Unterstützung bei individuellen und familienbezogenen Problemen.

Die Beraterinnen und Berater reflektieren und bearbeiten mit den Familien Fragen der Erziehung und des Zusammenlebens. Schwerpunktthemen sind zum Beispiel Schulprobleme, Machtkämpfe in der Pubertät und die Folgen von Trennungen und Scheidungen.

Mehr als 40 Jahre lang war die Beratungsstelle Kiel-Mettenhof in der Vaasastraße 10 eine bekannte Anlaufstelle für Familien nicht nur aus dem Stadtteil. Ende Dezember 2018 hat das vierköpfige Beraterinnenteam neue Räumlichkeiten am Bergenring 2 bezogen. Die neuen Räume sind großzügiger, heller, freundlicher und es gibt einen geeigneten Raum für Gruppen. Dadurch kann das Beratungsangebot für Eltern, Kinder und Jugendliche in Mettenhof jetzt weiter ausgebaut und verbessert werden.

Bürgermeisterin und Bildungsdezernentin Renate Treutel hat die neuen Räume am Mittwoch, 9. Januar, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle vorgestellt. Zum Team in Mettenhof gehören Stefanie Dieckmann, Maren Frei, Melanie Schurad und die Teamassistentin Verena Homann.

Hintergrund: Die Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern in Kiel

Die Erziehungs- und Familienberatungsstellen sind Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfedienste des Jugendamtes der Landeshauptstadt Kiel.

Die Landeshauptstadt hat in den vergangenen 50 Jahren auf ein unbürokratisch zugängliches, qualitativ hochwertiges und gut ausgestattetes Netz von Beratungsstellen gesetzt. Neben dem Standort in Mettenhof gibt es vergleichbar ausgestattete Außenstellen am Blücherplatz, in Neumühlen-Dietrichsdorf, in Gaarden und in Kiel-Mitte.

Die psychologischen und sozialpädagogischen Fachkräfte sind gut aufeinander eingespielt und mit ihren beraterisch-therapeutischen Zusatzausbildungen auf ein breites Spektrum von Fragestellungen und familiären Konfliktlagen vorbereitet.

Wer eine der Beratungsstellen aufsucht, kann sich darauf verlassen, dass das eigene Anliegen absolut vertraulich behandelt wird. Gebühren oder Kostenbeteiligungen entstehen beim Besuch der kommunalen Beratungsstellen nicht.

Der Zugang zu einer Beratungsstelle der eigenen Wahl ist unbürokratisch und zeitnah sichergestellt. Im Regelfall wird ein erstes Beratungsgespräch innerhalb von zwei Wochen nach der Anmeldung stattfinden, in Krisensituationen und für Jugendliche auch sehr viel schneller.

Offene Sprechstunden in vielen Kindertageseinrichtungen und Schulen sind darüber hinaus eine unkomplizierte Möglichkeit, wenn sich Eltern, Kinder oder Jugendliche unsicher sind, ob sie in eine Beratungsstelle gehen wollen oder „nur ein kleines Anliegen" haben.

Auch in Mettenhof nehmen Beratungsanfragen aus zugewanderten oder geflüchteten Familien zu. Um ihnen entsprechen zu können, arbeitet die kommunale Erziehungsberatungsstelle nach anerkannten fachlichen Standards auch mit Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern.

Die Lebenslagen in Familien verändern sich ständig:

Neue Medien in den Kinderzimmern spielten noch vor zehn Jahren kaum eine Rolle in den Anmeldegesprächen.

Zugewanderte oder geflüchtete Eltern, Jugendliche und Kinder sind mit für sie neuen Familien-, Rollen- und Wertemodellen konfrontiert.

In modernen Familienformen treten neue Fragestellungen auf, für die sich Erziehungsberechtigte und ihre Kinder Lösungen wünschen.

Die Beraterinnen und Berater bilden sich daher kontinuierlich fort, um kompetente Hilfestellung leisten zu können.

Weniger als die Hälfte der Kinder, für die eine Kieler Beratungsstelle aufgesucht wird, leben mit beiden leiblichen Eltern zusammen. Beratung für Kieler Eltern in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung ist daher ein Schwerpunkt der Beraterinnen und Berater. Viele Eltern ahnen, dass die Kinder unter Paarkonflikten leiden und suchen nach einer Lösung, die den Kindern gerecht wird und diese nicht unnötig belastet. Auch falls es nach der Trennung unerwartete Schwierigkeiten gibt, erhalten Betroffene Beratung und Unterstützung.

Die steigenden Anmeldezahlen zum Thema „jüngere Kinder" zeigen, dass auch in Kiel Eltern aufmerksamer auf die besonderen Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern reagieren.

Insbesondere in den ersten Lebensjahren des Kindes unterstützen die Beraterinnen und Berater nicht nur durch reflexive Beratung und Information. Bei einem Hausbesuch oder in einer sonstigen geeigneten Umgebung kann die Eltern-Kind-Interaktion auf Video aufgezeichnet und auf gelungene Interaktionen hin analysiert werden. Die Suche nach Stärken und Fähigkeiten fördert das Sehen und Verstehen und erweitert die Handlungsalternativen und die Feinfühligkeit für die Bedürfnisse des Kindes.

Neben den auf die besondere Situation in einer Familie ausgerichteten Beratungen setzt die kommunale Erziehungsberatung auf präventive Angebote, damit es möglichst gar nicht erst zu größeren Schwierigkeiten kommt.

Kommunale Erziehungsberatung in Zahlen

Kiel gesamt

Mettenhof

Beratene Familien 2017

1.355                

233

Davon „vollständige" Familien

34%

36%

Davon alleinerziehend

47%

48%

Davon „Patchworkfamilie"

19%

16%

davon mit Migrationshintergrund

25%

23%

davon mit ALG I, ALG II, Grundsicherung, Sozialhilfe

34%

46%

Durchschnittliche Anzahl der Beratungsgespräche

6,2

6

Durchschnittliche Beratungsdauer

2,8 Monate

1,8 Monate

Durchschnittliche Wartezeit

12 Tage

8 Tage

Weitere Informationen stehen unter www.kiel.de/erziehungsberatung im Internet.

Mit freundlichen Grüßen

Arne Ivers

Landeshauptstadt Kiel
Pressereferat
Pressearbeit
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