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Vorsorgeordner (1. Veranstaltung von Anna-Mettenhof am 17. Juli 2019)

anna-mettenhof

Plötzlich ist alles anders

Was ist zu tun?

Am 17. Juni 2019 fand die 1. Veranstaltung von anna-Mettenhof (Anlaufstelle Nachbarschaft des AWO-Kreisverband Kiel) im Bürgerhaus Mettenhof statt.

Eingeladen zu dem sehr aktuellen Themenbereich um die Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht hatte die Leiterin der Anlaufstelle Christine Rohrmann.

Als Fachleute für den Themenkomplex waren Frau Lange vom Amt für Bürger- und Rechtsberatung der Stadt Kiel
und der Fachanwalt Herr Hueck erschienen.

Jeder Mensch kann jederzeit in die Lage geraten, sei es durch Unfall, Krankheit, Behinderung oder Alter, nicht mehr selbst handeln oder entscheiden zu können. Er kann dann nicht mehr selbstverantwortlich wichtige Angelegenheiten regeln.

Dies ist keine Frage des Alters, auch einen jungen Menschen kann das Schicksal treffen, für das es gilt, rechtzeitig Vorsorge zu treffen.

Für diesen Fall empfiehlt es sich rechtzeitig Vorsorge zu treffen und den eigenen Willen, für den Ernstfall, schriftlich fest zu legen. Darüber hinaus sollten Regelungen getroffen werden, dass vertraute Personen dafür sorgen, dass diese Willensbekundungen auch umgesetzt werden.
Hierfür bieten sich die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht an. Auch eine Betreuungsvollmacht kann ggf. angebracht sein.

Rechtanwalt Hueck stellte die Verfügungen und Vollmachten vom Grundsatz her vor und schilderte an Beispielen, wo besondere Probleme entstehen können und was besondere Beachtung finden sollte.

Von den 20 Teilnehmer*innen kamen sehr schnell Fragen aus den persönlichen Umfeldern, die Herr Hueck für alle verständlich beantwortete und weitergehend erläuterte.

Bei den Fragestellungen war zu erkennen, dass es noch sehr viel Aufklärungsbedarf gibt und jeder Mensch sich über seine getroffenen Entscheidungen im Klaren sein sollte.
Die käuflich zu erwerben oder aus dem Internet ladbaren Vordrucke können nur ein Leitfaden sein, der zur Orientierung für den Einzelfall dienen kann.

Unterstützungen und Hilfen bei der Erstellung bieten z.B. die Wohlfahrts- und Sozialverbände, die Ärzte, z.T. auch die Gemeinden und Kreise, die Kirchen und spezialisierte Rechtsanwälte und Notare.

Weitergehende Informationen im Internet stehen unter:


Informationen zu anna-Mettenhoffinden Sie auch unter:

www.mettenhof.de/dokuwiki/doku.php?id=start:anna_mettenhof

oder direkt per Telefon : 0178-3114699 (Christine Rohrmann),
         bzw. per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Text:  Alfred Gertz

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