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Kulturtage 2018 - Bericht zum Theater gegen Rassismus

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Veranstaltung in der Frauenberatungsstelle & Eß-o-Eß am Dienstag, 30.10.2018 

„Ja, wir machen Theater! Gegen den alltäglichen Rassismus!"

Die Veranstaltung am Dienstagabend ab 19.00 Uhr war gut besucht: Immerhin 15 Besucherinnen und ein Besucher fanden sich ein.

Zunächst begrüßte Gudrun Gabriel die anwesenden Gäste und erklärte mit einleitenden Worten kurz, dass es bei den gespielten Theaterszenen um reale Situationen geht, die entweder sie selbst oder Teilnehmerinnen des Migrantinnen-Projektes „MAMA MIA" (Sprach- und Integrationsförderungsprojekt) selbst erlebt haben.

Dann trat Gudrun Gabriel hauptsächlich als Erzählerin auf, während ihre Kolleginnen Kathi Eritt und Nathalie Baron die kleinen Szenen mit schauspielerischem Talent darboten. Obwohl ja das Thema „Alltägliche Diskriminierung" im Fokus stand, ging es nicht immer nur ernst zu, sondern auch die Lachmuskeln kamen auf ihre Kosten…

In der anschließenden Pause erwartete die BesucherInnen ein kleines, leckeres Büfett mit Knabbereien und köstlichen Dipps.

Nach der Pause wurde über die dargestellten Szenen diskutiert. Die im Publikum anwesenden Frauen mit Migrationshintergrund bestätigten, dass sie schon ähnliche Erfahrungen gemacht hätten. Im Ganzen war es eher ein konstruktives Gespräch darüber, wo Rassismus anfängt und warum manche Leute sich so abweisend gegenüber den Zugewanderten verhalten.

Frau Gabriel hatte ausdrücklich nicht die schlimmsten ihr zu Ohren gekommenen Erfahrungen für das Programm ausgewählt. Und trotzdem waren einige Leute schon etwas schockiert, welche Vorurteile bzw. Ablehnung ihren Mitbürgerinnen mit Migrationshintergrund im Stadtteil Mettenhof oder auch im Stadtbus entgegenschlagen.

​​Text und Bild: Gudrun Gabriel

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