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In der gut besuchten St. Brigitta-Thomas Kirche wurde im Beisein ehemaliger und jetziger Pastoren und Pröpste, Vertreter örtlicher Institutionen, Vereine und Verbände der Gottesdienst gefeiert. Die Pastoren Michael Hinzmann-Schwan und Armin Mack begrüßten gemeinsam die Besucher. In ihrer Eröffnungsrede zeigten beide auf, dass das BTH eins von 50 ökumenischen Zentren in Deutschland ist, das sich im Laufe der zurückliegenden 30 Jahre als „wetterfest“ erwiesen hat.Die Predigten hielten Weihbischof Dr. Hans Jochen Jaschke (Hamburg) und der Bischofbevollmächtigte Gotthard Magaard (Schleswig). Magaard verglich in seinem launigen Beitrag das BTH mit einer Wohngemeinschaft. Nach 10-jähriger Vorbereitung auf das Zusammenleben sind einige Prüfungen auf die WG-Partner zugekommen. Dennoch sei es gelungen, lebendige Hoffnungen zu wecken, Kompromisse einzugehen und die Ökumene voranzubringen. Das Feuer der Ökumene habe sich als widerstandsfähig und wertvoll erwiesen. Es war gut, den Aufbruch zu wagen und neue Schritte auf einem Weg zu gehen, der noch weiter führen wird.
Weihbischof Dr. Jaschke erinnerte in seinem Beitrag an die Namensgeber des BTH und stellte das Ökumenische Zentrum als klares Signal für Mettenhof dar. Die Menschen bilden mit ihrer Gemeinde die lebendige Kirche im gegenseitigen Respekt und sind so gemeinsam stark. Die menschlichen Glieder der Gemeinden sind zudem mit den Steinen einer Kirche vergleichbar. Die Ökumene setzt ein Zeichen der Hoffnung, nämlich einen gemeinsamen Weg zu finden. Ein Weg, der nach vorne führt und nicht zurück.
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| Festgottesdienst / Bilder Uta Birkenstock |
Während der Fürbitten wurden 30 weiße Luftballons mit Bitten und Startschwierigkeiten auf die Reise geschickt. Vielleicht ein augenfälliger Hinweis auf die kleineren Probleme bei der gelebten Ökumene?
Die Ökumenische Kantorei und das Rüschemeyer-Quartett gestalteten unter der Gesamtleitung von Reinfried Barnett den musikalischen Rahmen der Feier. Ein besonderer Dank ging an alle ehrenamtlichen Helfer, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hatten.
Im Foyer wurden noch Grußworte gesprochen. Beim anschließenden Abendbuffet im Gemeindsaal, das wieder in bewährter Manier von der ökumenischen Frauengruppe im BTH zubereitet worden war, trafen alle Besucher zum Gedankenaustausch zusammen. Eine gelungene Jubiläumsfeier ging in gemütlicher Runde bei angeregten Gesprächen zu Ende. Ein gutes Zeichen für das Miteinander beider Gemeinden unter einem Dach in unserem Stadtteil Mettenhof.
Ulrike Lindner
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