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Wer sich genau umgesehen hatte, der konnte einen kleinen Späher der Indianer erkennen. Nur die obere Hälfte des Kopfes blickte in den Raum, um alles zu beobachten. Das war die Bastelidee von Frau Pottel. Verschiedene Formen wurden ausgeschnitten und miteinander verklebt. Die Struktur der Federn zeichnete man von Hand nach und in nur wenigen Arbeitsschritten hatte man den neugierigen Indianer fertig gebastelt. Ein sehr einfach zu bastelnder Kopf, der zum Nachmachen anregt und zukünftig z.B. über eine Schublade im Kinderzimmer wachen kann.
Etwas zu essen gab es diese Woche natürlich auch wieder. Waffeln mit Puderzucker wurden gebacken und schmeckten, wie nicht anders zu erwarten, vorzüglich. Kinder und Erwachsene holten sich immer wieder neue Waffelecken und ließen sich diese schmecken.
Gespielt wurde den ganzen Nachmittag. Wenn die Kinder genug vom Basteln hatten, dann tobten sie im Hof mit Bällen herum. Auch Frau Pottel ließ sich zu einer kurzen Runde Fußball überreden. Später wurde ein weiteres Spiel veranstaltet: „Charade“. Bei dem Spiel zieht eine Person einen Zettel, auf dem ein Begriff stand. Dieser Begriff muss ohne Worte, nur mit Gestiken und pantomimisch dargestellt werden, damit die Gruppe es erraten kann. Wer den Begriff als erstes nennt, darf den nächsten Zettel ziehen. Ein amüsantes Spiel, bei dem beispielsweise „Klitschko“, „Affen“ und „Backen“ dargestellt werden sollte. Kinder und Erwachsene nahmen teil und alle bewiesen großes Geschick beim Erraten der Tätigkeiten und Personen.
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Winnetou lebt!
(Foto: Kai Gemein, st@rtbüro)
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Der nächste Workshop wird direkt vor der Kieler Woche statt finden, am 14. Juni 2010. Ab 15:00 Uhr können Sie wieder im Bürgerhaus Mettenhof umsonst basteln, backen und „futtern“. Frau Pottel plant, Blumentöpfe aus Ton mit einer speziellen Serviettentechnik zu verschönern. Doch damit nicht genug: Anschließend werden die verzierten Töpfe mit Erde befüllt und Saatkörner eingesetzt. Zum Kochen werden ebenfalls Tontöpfe verwendet, in denen entweder Kuchen oder Brot gebacken wird. Es lohnt sich für Sie, vorbei zu kommen. Lassen Sie die Eindrücke des Workshops doch einmal persönlich auf sich einprasseln.
Kai Gemein st@rtbüro
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