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01
Sep
2010
Wohnen in Mettenhof/Schoof Drucken E-Mail

Wohnen in Mettenhof                                         

Wie sozial sind die Wohnungsbaugesellschaften in Mettenhof?

Weiter geht es mit unserer Serie über die großen Wohnungsbaugesellschaften in Mettenhof.
 
Heute beschäftigen wir uns mit der „Grund-, An- und Verkaufsgesellschaft m.b.H. Peter Schoof“. 1998 ersteigerte Herr Schoof die Wohnanlage „Osloring 1 bis 23“. Bis1997 war Herr Schoof in dieser Anlage noch Verwalter.
 
 

Frau_Bashir-Fuchs

Frau Bashir-Fuchs
© Janne Schönrade, st@rtbüro
Seit dem 01.07.1999 ist Frau Sigrun Bashir–Fuchs bei der Firma „Schoof“ beschäftigt. Sie ist sozusagen der Dreh- und Angelpunkt der Wohnanlage. Frau Bashir–Fuchs hat ihr Büro, das für alle Mieterbelange zuständig ist, in dem sogen. „Pavillon“, den Herr Schoof nachträglich bauen ließ. Zu ihr kann jeder Mieter mit all seinen Sorgen und Nöten kommen. Sie hat für alle immer ein offenes Ohr.

Wie bei allen Wohnungsbaugesellschaften in Mettenhof, gibt es selbstverständlich auch in der Wohnanlage Osloring immer `mal wieder Schwierigkeiten. Auch hier ist, wie bei den anderen Wohnungsanbietern, der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund sehr hoch, was gewisse Herausforderungen an das Miteinander stellt. Doch für Frau Bashir-Fuchs gibt es ein Zauberwort und das heißt „Gleichbehandlung“. Niemand wird bevorzugt, niemand wird benachteiligt. So bekommt sie viele Dinge in den Griff. Dennoch gibt es ab und zu Ärger, vor allem mit den Männern. Doch auch hier weiß Frau Bashir-Fuchs Rat:“ Man muss einfach mal Klartext reden!“ So verschafft sie sich den erforderlichen Respekt und Vertrauen – auch bei den Männern. Am Ende gibt es fast immer einen Konsens.

Die Mieterzufriedenheit ist relativ hoch, sagt Frau Bashir-Fuchs. Die potentiellen Mieter haben mitbekommen, dass Herr Schoof vieles in den Wohnungen erneuert hat, wie z.B. Bodenbeläge, Küchen u.s.w. . Darum wird meistens auch sofort gemietet.
Allerdings gibt es auch schwierige Mieter, deren Anspruchshaltung enorm hoch ist. Denen erklärt Frau Bashir-Fuchs, dass es keine goldenen Wasserhähne gibt und um Neuvermietungen wird auf keinen Fall gebettelt. Das habe die Firma Schoof nicht nötig.
 
Und wie sieht es mit dem sozialen Engagement bei Herrn Schoof aus? Das sei auf jeden Fall vorhanden, meint Frau Bashir-Fuchs. Als Herr Schoof den Pavillon bauen ließ, konnte der für diverse Aktivitäten genutzt werden. So fand dort u.a. Deutschunterricht für Migrantinnen, Hausaufgabenhilfe, Basteln und Malen mit Kindern und vieles mehr statt.
Erwünscht waren auch Frauentreffs zum Kochen. Nähen u.s.w.. Das Angebot wurde leider nicht von den Mieterinnen genutzt. Doch sämtliche Kosten hat Herr Schoof übernommen.
Zur letzten Europameisterschaft stellte er einen riesigen Fernseher zur Verfügung, der im Freien aufgebaut wurde. Er ließ einen geeigneten Platz schmücken und für Getränke und Snacks war ebenfalls gesorgt. Das haben die Mieter begeistert angenommen.
 
Herr Schoof zeigt sich auch sozial bei Mietern, die Schwierigkeiten mit dem Jobcenter bekommen, weil ihre Miete zu hoch ist. In diesen Fällen wird alles getan, um den Menschen zu helfen. Entweder wird die Miete reduziert oder es wird eine Drei-Zimmer-Wohnung zum Preis einer Zwei-Zimmer-Wohnung vermietet. Gegebenenfalls kann auch innerhalb der Wohnanlage die Wohnung getauscht werden. Es findet sich meistens eine Lösung.

Herr Schoof würde sich auch jetzt gerne im sozialen Bereich engagieren. Raum und Geld stünden zur Verfügung. Doch leider ist die Stadt Kiel bis jetzt nicht auf ihn zugekommen.
Ferner gibt es ein Grundstück im Osloring in der Nähe des Drammenweges, das er gern als Bolzplatz zur Verfügung stellen würde. Doch auch hier hat sich das Amt für Jugend und Soziales noch nicht gemeldet. Es möchte sich an diesem Projekt nach wie vor beteiligen.
 
Vor einiger Zeit trafen sich die großen Wohnungsbaugesellschaften Mettenhofs zu einer Sitzung am runden Tisch. Die Firma „Schoof“ nahm ebenfalls daran teil. Hierzu meinte Frau Bashir-Fuchs, dass diese Treffen sehr wichtig für den allgemeinen Austausch seien. So würden Problemlösungen sehr viel leichter gefunden.

Da Herr Schoof nicht immer selbst vor Ort sein kann, setzt er volles Vertrauen in seine Mitarbeiter/innen. Die Firma „Schoof“ betreibt nicht nur die Wohnanlage im Osloring, sondern auch in Hameln, Schwerin und Nordrhein-Westfalen.

Die Anlaufstelle für alle Mieter im Osloring ist Frau Bashir–Fuchs im Pavillon. Sie ist eine freundliche und kompetente Frau, die sich stets bemüht, eine Lösung für die Probleme der Mieter zu finden.

Heidi Venker, st@rtbüro

 

 

 

 

Und wie sieht es mit dem sozialen Engagement bei Herrn Schoof aus? Das sei auf jeden Fall vorhanden, meint Frau Bashir-Fuchs. Als Herr Schoof den Pavillon bauen ließ, konnte der für diverse Aktivitäten genutzt werden. So fand dort u.a. Deutschunterricht für Migrantinnen, Hausaufgabenhilfe, Basteln und Malen mit Kindern und vieles mehr statt.
Erwünscht waren auch Frauentreffs zum Kochen. Nähen u.s.w.. Das Angebot wurde leider nicht von den Mieterinnen genutzt. Doch sämtliche Kosten hat Herr Schoof übernommen.
Zur letzten Europameisterschaft stellte er einen riesigen Fernseher zur Verfügung, der im Freien aufgebaut wurde. Er ließ einen geeigneten Platz schmücken und für Getränke und Snacks war ebenfalls gesorgt. Das haben die Mieter begeistert angenommen.

Herr Schoof zeigt sich auch sozial bei Mietern, die Schwierigkeiten mit dem Jobcenter bekommen, weil ihre Miete zu hoch ist. In diesen Fällen wird alles getan, um den Menschen zu helfen. Entweder wird die Miete reduziert oder es wird eine Drei-Zimmer-Wohnung zum Preis einer Zwei-Zimmer-Wohnung vermietet. Gegebenenfalls kann auch innerhalb der Wohnanlage die Wohnung getauscht werden. Es findet sich meistens eine Lösung.


Herr Schoof würde sich auch jetzt gerne im sozialen Bereich engagieren. Raum und Geld stünden zur Verfügung. Doch leider ist die Stadt Kiel bis jetzt nicht auf ihn zugekommen.
Ferner gibt es ein Grundstück im Osloring in der Nähe des Drammenweges, das er gern als Bolzplatz zur Verfügung stellen würde. Doch auch hier hat sich das Amt für Jugend und Soziales noch nicht gemeldet. Es möchte sich an diesem Projekt nach wie vor beteiligen.

Vor einiger Zeit trafen sich die großen Wohnungsbaugesellschaften Mettenhofs zu einer Sitzung am runden Tisch. Die Firma „Schoof“ nahm ebenfalls daran teil. Hierzu meinte Frau Bashir-Fuchs, dass diese Treffen sehr wichtig für den allgemeinen Austausch seien. So würden Problemlösungen sehr viel leichter gefunden.

Da Herr Schoof nicht immer selbst vor Ort sein kann, setzt er volles Vertrauen in seine Mitarbeiter/innen. Die Firma „Schoof“ betreibt nicht nur die Wohnanlage im Osloring, sondern auch in Hameln, Schwerin und Nordrhein-Westfalen.

Die Anlaufstelle für alle Mieter im Osloring ist Frau Bashir–Fuchs im Pavillon. Sie ist eine freundliche und kompetente Frau, die sich stets bemüht, eine Lösung für die Probleme der Mieter zu finden.


Text: Heidi Venker, st@rtbüro
Foto: Janne Schönrade, st@rtbüro

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