01 Sep 2010 |
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Und wie sieht es mit dem sozialen Engagement bei Herrn Schoof aus? Das sei auf jeden Fall vorhanden, meint Frau Bashir-Fuchs. Als Herr Schoof den Pavillon bauen ließ, konnte der für diverse Aktivitäten genutzt werden. So fand dort u.a. Deutschunterricht für Migrantinnen, Hausaufgabenhilfe, Basteln und Malen mit Kindern und vieles mehr statt. Erwünscht waren auch Frauentreffs zum Kochen. Nähen u.s.w.. Das Angebot wurde leider nicht von den Mieterinnen genutzt. Doch sämtliche Kosten hat Herr Schoof übernommen. Zur letzten Europameisterschaft stellte er einen riesigen Fernseher zur Verfügung, der im Freien aufgebaut wurde. Er ließ einen geeigneten Platz schmücken und für Getränke und Snacks war ebenfalls gesorgt. Das haben die Mieter begeistert angenommen. Herr Schoof zeigt sich auch sozial bei Mietern, die Schwierigkeiten mit dem Jobcenter bekommen, weil ihre Miete zu hoch ist. In diesen Fällen wird alles getan, um den Menschen zu helfen. Entweder wird die Miete reduziert oder es wird eine Drei-Zimmer-Wohnung zum Preis einer Zwei-Zimmer-Wohnung vermietet. Gegebenenfalls kann auch innerhalb der Wohnanlage die Wohnung getauscht werden. Es findet sich meistens eine Lösung. Herr Schoof würde sich auch jetzt gerne im sozialen Bereich engagieren. Raum und Geld stünden zur Verfügung. Doch leider ist die Stadt Kiel bis jetzt nicht auf ihn zugekommen. Ferner gibt es ein Grundstück im Osloring in der Nähe des Drammenweges, das er gern als Bolzplatz zur Verfügung stellen würde. Doch auch hier hat sich das Amt für Jugend und Soziales noch nicht gemeldet. Es möchte sich an diesem Projekt nach wie vor beteiligen. Vor einiger Zeit trafen sich die großen Wohnungsbaugesellschaften Mettenhofs zu einer Sitzung am runden Tisch. Die Firma „Schoof“ nahm ebenfalls daran teil. Hierzu meinte Frau Bashir-Fuchs, dass diese Treffen sehr wichtig für den allgemeinen Austausch seien. So würden Problemlösungen sehr viel leichter gefunden. Da Herr Schoof nicht immer selbst vor Ort sein kann, setzt er volles Vertrauen in seine Mitarbeiter/innen. Die Firma „Schoof“ betreibt nicht nur die Wohnanlage im Osloring, sondern auch in Hameln, Schwerin und Nordrhein-Westfalen. Die Anlaufstelle für alle Mieter im Osloring ist Frau Bashir–Fuchs im Pavillon. Sie ist eine freundliche und kompetente Frau, die sich stets bemüht, eine Lösung für die Probleme der Mieter zu finden. Text: Heidi Venker, st@rtbüro Foto: Janne Schönrade, st@rtbüro |
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Stadtteilbüro / Soziale Stadt

