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Um 18 Uhr war das Treffen vor dem st@rtbüro am Kurt-Schumacher-Platz und es ging in mehreren Autos los in Richtung Ostufer. Leider schlug im Vorfeld die Grippe zu und wir konnten einen Platz nicht mehr auffüllen, so dass wir „nur“ mit 29 Teilnehmern vorm Mediendom auftauchten.
Das Gebäude ist nicht zu übersehen, es hebt sich von den allgemein üblichen Wohnhäusern in der Umgebung durch seine aussergewöhnliche Bauweise ab, bringt architektonisch frischen Wind in die Gegend. Um 19 Uhr war Einlass und es ging ein paar Treppen hinab zum Untergeschoß. Erwartet man bei dem Wort „Dom“ ein großes Gebäude im Sinne des Kölner Doms, dann liegt man komplett falsch. Die runde Kuppel des Mediendoms liegt mitten im Gebäude und ragt nicht, wie man vermuten mag, oben und von aussen gut sichtbar heraus (siehe Bild).
Problemlos empfingen wir unsere Karten an der Kasse und hinein ging es in den Vorführraum. Dieser Raum ist rund gestaltet, damit man von jedem Platz aus den gleichen übersichtlichen Blick nach Oben hat. Ein weiterer Mitarbeiter erläuterte fachmännisch und freundlich, was uns in der nächsten Stunde erwarten würde und dann ging es auch schon los. In Liegesitze gebettet schauten wir hinauf zur runden Kuppel und erlebten eine Reise durch den Kosmos, die unvergessen bleibt.
In beeindruckenden Bildern wurde gezeigt, wie kurz wir Menschen in der Zeitachse des Universums erst bestehen. Wir leben auf der Erde im Grunde wie ein Fisch im Teich. Man sieht hinaus, doch die Umgebung ist für uns tödlich. Im Gegensatz zu Fischen haben wir es immerhin soweit gebracht, dass wir mit technischen Hilfsmitteln den tödlichen, luftleeren Raum immer weiter erforschen und in ihn vordringen können. Die knapp einstündige Vorführung wurde von uns und den anderen Besuchern gut aufgenommen und die allgemeine Resonanz war durchgehend positiv.
Bereits auf der Heimfahrt wurden von einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des st@rtbüros Pläne geschmiedet, in naher Zukunft dem Mediendom einen erneuten Besuch ab zu statten. Ein größeres Lob für eine Veranstaltung kann es nicht geben, wenn sich die Besucher, in diesem Falle wir, so schnell dafür entscheiden, wieder zu kommen.
Aus all den genannten Gründen, empfehle ich jedem mit gutem Gewissen einen Besuch im Mediendom.
Die genauen Termine und Vorstellungen finden Sie unter:
www.mediendom.de
Sie haben mehrere Möglichkeiten, um Karten für die Veranstaltungen zu bekommen. Auf der angegebenen Internetseite können sie direkt online Karten reservieren. Zusätzlich erreichen Sie die Mitarbeiter am Servicetelefon dienstags bis freitags von 8:30 bis 11 Uhr, um Ihre Kartenvorbestellungen auf zu geben.
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Sie finden den Mediendom am Ostufer in Kiel Dietrichsdorf auf dem Fachhochschulgelände, sehr zentral gelegen. Wie Eingangs erwähnt, ein sehr auffälliges Gebäude, schräge, bunte Dächer und direkt neben der Sternenwarte gelegen.
Parkmöglichkeiten sind gegeben, und für Menschen, welche nicht mit dem Auto kommen wollen, stehen die Anbindungen der KVG zur Verfügung. Die Buslinie 11 hält keine 100m vom Mediendom entfernt und verkehrt regelmäßig zwischen dem Hauptbahnhof und der Fachhochschule.
In den darauf folgenden Tagen gaben mir die Kollegen ihre Eindrücke wieder:
„Super!“ „Sehr schöne Vorstellung“ „Das hat mir richtig gut gefallen, es schmeckt nach mehr, oder in anderen Worten: Da geh ich wieder hin“ „Ich hätte zwar lieber noch mehr über die Stringtheorie erfahren, aber ansonsten war es sehr gut“ „Super galaktisches Erlebnis“, phänomenal, ich kam mir vor, als würde ich im All schweben“ „Es war so realistisch, das hat mir so gut gefallen“
Ich habe keine negativen Zitate weggelassen, es gab schlichtweg keine Aussage mir gegenüber, dass es jemandem nicht gefallen hat.
Eine Anmerkung gibt es von meiner Seite aus noch: Wir haben eine Kollegin, die aufgrund ihres Handycaps Schwierigkeiten mit dem Treppensteigen hat, was mit bloßem Auge zu sehen ist. Entweder, der Mediendom ist behindertenunfreundlich gebaut, was ich weder hoffe noch vermute, oder die anwesenden Mitarbeiter haben es nicht für nötig befunden, uns auf einen anderen Eingang hin zu weisen, der auf der selben Ebene wie der Kassenraum liegt. - Ein Manko, das in naher Zukunft abgestellt wird, wie mir telefonisch und schriftlich versichert wurde.
Vielen Dank von unserer Seite noch einmal an alle Mitarbeiter des Mediendoms. Erst durch ihre Mühen wurde uns der wundervolle Abend ermöglicht. Die Zusammenarbeit im Zuge der Planung war sehr entgegenkommend und hilfsbereit. Es verging zwischen der ersten Kontaktaufnahme und dem Besuch ungefähr ein Monat, was zeigt, wie engagiert für uns Plätze gesucht wurden. Wir waren eine große Gruppe von 30 Kollegen, und in der kurzen Zeit so schnell einen Termin zu bekommen, überraschte uns positiv. Ich habe ehrlich gesagt vorher nicht gedacht, dass die Zusammenarbeit zwischen st@rtbüro und Mediendom so reibungs- und problemlos vonstatten gehen würde, es war jedes Mal eine Freude, nach dem Telefonhörer zu greifen, um dort an zu rufen. Der Abend wird für lange Zeit unvergessen bleiben, eine schöne Unternehmung.
Kai Gemein st@rtbüro
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