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Das Domänental liegt leicht abschüssig in Richtung Kronshagen, gleich hinter dem Mettenhofer Wohnhausviertel "Heidenberg" und dem Gewerbebetrieb "Faluner Weg". Mehrere Sandwege führen hinunter in das Naturschutzgebiet. Inmitten dieses Gebietes befindet sich ein großer Teich mit einer kleinen baumbestandenen Insel darin, auf der Wasservögel brüten.
Wenn es im Winter mehrere Tage unter 0 Grad Celsius gefroren ist und andere Seen und Teiche noch nicht fest zugefroren sind, kann man auf dem Domänenteich auch schon Schlittschuhlaufen. Das liegt daran, dass dieser Teich schneller als andere richtig fest zufriert, weil er nicht sehr tief ist, ungefähr 80 cm - 1,50 m. Allerdings sollte man nicht auf gut Glück auf das Eis, sondern mit mehreren Personen Schlittschuhlaufen sowie vorab genau und vorsichtig testen, ob das Eis auch hält. Gerade an den Uferrändern kann das Eis noch recht dünn sein und es gibt auch Bachzuläufe in den Teich, die das Wasser nicht so schnell zufrieren lassen. Also, auch wenn die Gelegenheit zum Schlittschuhlaufen auf diesem Teich schneller als woanders vorhanden ist, sollte man dennoch vorsichtig sein. Die letzten Jahre gab es ja hin und wieder im Januar und Februar sehr kalte Wochen und da war es immer wieder ein besonderes Erlebnis, auf dem Domänenteich auf großer Fläche Schlittschuh zu laufen. Vielleicht klappt es in diesem Jahr im Februar noch mal mit der Kälte, so dass man dieses Erlebnis ausprobieren kann.

Im Frühling und Sommer trotzen die Uferränder des Sees vor saftigem Grün und es gibt eine Vielzahl zwitschernder Vögel. Die grünbewachsenen Bäume und der blaue Himmel spiegeln sich im Wasser. Diese Atmosphäre ist richtig entspannend. Man sollte sich dann ein paar Minuten Zeit nehmen und sich auf eine der etlichen Sitzbänke setzen, die rund um den Teich aufgestellt sind.
Aber nicht nur das Gebiet um den Teich ist interessant. Wenn man von der Seite der Claus-Sinjen-Strasse, die von Hasseldieksdamm nach Kronshagen führt, das Domänental betritt, befindet sich auf der linken Seite neben einem kleinen Bach ein Fußball- und ein Basketballplatz. Diese beiden Plätze werden gerne von Kindern und Jugendlichen zum Spielen genutzt und in der wärmeren Jahreszeit ist dort immer reger Betrieb.
 
Läßt man den Bolzplatz hinter sich, so führt ein Spazierweg an einem größeren Bachlauf vorbei, zu dem Domänenteich.

An dem Domänenteich vorbei spaziert man an einer Rasenfläche entlang, wo sich im Frühling und Sommer zahlreiche Kanadagänse aufhalten und auf Fütterung durch die Besucher warten.

Vom Domänenteich geht an einem Ende ein kleiner Bachlauf ab, der mit Steinen so gestaltet ist, dass er in einem kleinen Wasserlauf plätschernd den Fußgängerweg durchschneidet und in Feuchtwiesen hinter dem Teich weiterfließt. Den Fußgängerweg kann man an dieser Stelle trockenen Fußes über die dafür höher gelegenen flachen Steine weitergehen.
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Im Hintergrund des Baches erstrecken sich weiträumig wilde Feuchtwiesen.

Am Rande der Feuchtwiesen, die immer wieder kleine Weiher aufweisen, führt der Spazierweg weiter in Richtung Ottendorf.

Auf der anderen Seite der Wiesen liegt versteckt hinter großen Bäumen Mettenhof. Dieser Spaziergang, der ungefähr 3 - 4 km lang ist, führt rund um das gesamte Domänental und eignet sich hervorragend für Jogging- oder Walking-Touren. Auf diesem Weg begegnet man immer wieder Kanadagänsen.

Nach ungefähr einem Kilometer kommt man in die Nähe von Ottendorf. Ringsherum liegt offenes Land mit Äckern, Knicks und Weiden. Jetzt biegt sich der Spazierweg wieder in Richtung Mettenhof und ein Stückchen weiter kommt man an dem Hof Thießen vorbei.

Dieser Hof liegt unmittelbar neben dem Wohnviertel "Heidenberg" und besteht aus einer großen reetgedeckten bunten Kate und zwei Scheunen. Das Gehöft ist sehenswert und passt richtig in die Landschaft hinein. Der Hof wurde 1847 gegründet, war zwischendurch abgebrannt und wurde 1881 wieder errichtet. Die letzten Jahrzehnte gehörte der Hof der Stadt Kiel. Er hatte keine Pächter mehr und so verfiel er allmählich. Seit 15 Jahren wohnt aber eine Eigentümergemeinschaft von 4 Familien auf dem Hof und hält ihn instand. Es gibt dort einen kleinen Kräutergarten, eine Obstwiese, Hühner und Gänse.

Jetzt biegt man nach links ab und unterhalb der hinter Knicks versteckten Wohnhäuser folgt man weiter dem Spaziergang. Jetzt richtet sich der Blick in Richtung Kieler Innenstadt und wieder sieht man nichts außer purer Natur. Kanadagänse fliegen kreischend über einem hinweg.

Der Weg folgt dann einer Anhöhe und beim Joggen kann man schon ordentlich aus der Puste kommen. Hat man die Anhöhe bewältigt, blickt man hinunter auf das Domänental und kann bis zum Nord-Ostsee-Kanal schauen. Auf der anderen Seite dieser Stelle befindet sich der Reiterhof der AWO Mettenhof. Geht man die Anhöhe hinunter, gelangt man wieder zum Domänenteich.
Es lohnt sich also, um das Domänental in seiner ganzen Ausbreitung mal rundherum spazieren zu gehen. Leute, ihr werdet staunen, dass es soviel Natur gleich neben Mettenhof
gibt.
Text, Fotos und Layout: H.H.Retzlaff
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