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Gab es im Vorfeld Befürchtungen, der Bau werde wegen fehlender Mittel nicht realisiert werden, so zerstreute Herr Freund vom Amt für Schule Kinder- und Jugendeinrichtungen diese gleich zu Beginn seiner Ausführungen. Da die Schule den Antrag, gebundene Ganztagsschule zu werden nachgemeldet hat, seien die Bedingungen für den Bau einer Mensa gegeben. Die Genehmigung werde für kommende Woche erwartet. Einen ersten Plan stellte die technische Leiterin der Immobilienwirtschaft der Stadt Kiel, Frau Wissmann-Liese vor. Hiernach werden in der Mensa, die als Glasbau geplant ist, 113 Personen Platz finden und sie wird direkt mit der Sporthalle verbunden sein. Gerade dieser gemeinsame Bau von Mensa und Turnhalle birgt erhebliches Einsparpotenzial und senkt die Kosten. Um schnell beginnen zu können schlug Frau Wissmann-Liese vor, das von allen gewollte Beteiligungsverfahren möglichst an einem Tag abzuhalten, überließ die Entscheidung darüber aber dem Ortsbeirat. Dieser beschloss dann auch einstimmig, dass der Vorschlag gemacht wird, dass ein schlankes Verfahren noch vor den Sommerferien stattfinden soll und dass mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen wird. Einzelheiten, wo genau der Bau stehen soll, ob er näher an die Anwohner gerückt wird, damit die Schulhoffläche vergrößert wird oder nicht, wird mit den Anwohnern und der Schule erarbeitet. Allerdings gab die Stadtpräsidentin Frau Kathy Kietzer zu bedenken, dass man die Anwohner stärker einbeziehen müsse, wenn man näher an sie ran rückt und man sich dadurch „ein Bein stellen könnte“, da es den Bau verzögern würde.
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Im nächsten Tagesordnungspunkt stellte Frau Elena Shusharina aus der Ukraine unterstützt von Frau Monika Römer-Jacobs von der AWO das Projekt „Interkulturelle Bibiliothek für Kinder und Jugendliche“ vor. Ziel des Projektes ist die Förderung der Mehrsprachigkeit und daraus resultierend eine bessere Integration ausländischer Bürger. Zusammen mit anderen ehrenamtlichen Frauen betreut Frau Shusharina, selber gelernte Bibliothekarin, das Projekt seit über einem Jahr. Größtes Problem ist die Lagerung der Bücher. Hierfür wird noch ein geeigneter Raum gesucht. Vorstellbar ist es auch, einen Büchereibus auszustatten, der quer durch Kiel fährt. Sollte Sie also helfen wollen, wenden Sie sich an Frau Römer-Jacobs. Der Punkt „Städtebauförderprogramm `Soziale Stadt´“ entfiel, da niemand von der Stadt anwesend war.
Unter „Eingänge und Mitteilungen“ verlas der Vorsitzende einen Brief der Initiative 50 plus. U.a. wurde darin auf Missstände beim Busfahren aufmerksam gemacht und gebeten, für mehr Barrierefreiheit beim Einkaufen einzustehen. Herr Böttcher stellte im nächsten Punkt fest, dass die Vorgaben des Ortsbeirates bezüglich der Baumaßnahmen Tromsöstrasse -Narvikstrasse von der Stadt eingehalten worden seien und bedankte sich für das schnelle Handeln. Abschließend berichtete Frau Kietzer von der Initiative „Kids in die Klubs“. Durch dieses gemeinsame Projekt von der Stadt und dem Sportverband konnten bisher über 300 Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen Familien kostenlos Mitglied in einem Sportverein werden.
Nächste Ortsbeiratssitzung: 9. Juni 2010 im Bürgerhaus
Max Larsen
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