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20
Apr
2010
Geld für frühkindliche Bildung Drucken E-Mail
Politik / Ortsbeirat

Mehr Geld für frühkindliche Bildung

Beispielhafte Förderung der frühkindlichen Bildung in Mecklenburg- Vorpommern - was passiert in Schleswig-Holstein und Kiel

Die Landesregierung hat nach der Anhörung den Entwurf für das neue Kindertagesförderungsgesetz (KiföG) in zweiter Lesung beschlossen. "Während in anderen Bundesländern über Kürzungen diskutiert wird, investiert Mecklenburg-Vorpommern im kommenden Jahr 15 Millionen Euro zusätzlich in die Verbesserung der Kinderbetreuung", sagte Sozial- und Gesundheitsministerin Manuela Schwesig. "Wenn wir unsere zusätzlichen Mittel auf jeden Kita-Platz umrechnen, dann erhöht sich die Pro-Kopf-Förderung seit 2004 um 27,5 Prozent."

 

"Es ist meine feste Überzeugung, dass wir mehr für sozial benachteiligte Kinder tun müssen, vor allem durch bessere Bildungsangebote und gezielte individuelle Förderung. Das ist ein wichtiger Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit und zur Bekämpfung von Kinderarmut", betonte die Sozial- und Gesundheitsministerin.

 

Erzieher erhalten mehr Zeit für die Förderung von Kindern und die Elternarbeit. Außerdem haben Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen in der Krippe den Anspruch auf eine von 20 auf 30 Wochenstunden erhöhte Betreuung. Kitas in einem schwierigen Umfeld werden künftig besser ausgestattet, um in kleineren Gruppen die Kinder individueller betreuen zu können. Für diese Bereiche investiert das Land zusätzlich 10 Millionen Euro.

 

Der Mettenhofer Arbeitskreis für Kriminalitätsverhütung(MAfK) fragt bei dieser so optimistisch klingenden Mitteilung aus dem Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern, was passiert eigentlich in Schleswig-Holstein und Kiel?

 

Wie steht es um mehr Bildungs- und Integrationsangebote?  Unsere Stichworte:

 

 

 

 

Kindergartenkinder

  

 © pixelio.de - Gebhart Gruber

Beitragsfreie Kita - Jahre - kein Geld ?

Absenkung der Kita-Standards - wo bleibt die Betreuung? 

Sprachförderung in Kita und Grundschule -                                                kein Geld ?

Kein Schulabschluß - ein Problem?

Qualifikation zu gering- Betriebe fordern bessere Bildung !

Die Absenkung der Kita- Standards könnte z.B. eine Gruppensärke von bis zu 25 Kinder und mehr bedeuten.
Wie sollen Bildungsleitlinien noch umgesetzt werden, wenn die schon ohnehin knappen Mittel weiter eingekürzt werden.
60.000.000 € für die Bildungungsarbeit in Kindertagesstätten stellt das Land seit 2004 als gedeckelten Etat jährlich zur Verfügung. Hier sind reale Kürzungen auszumachen, da die Kinderzahl und die Anforderungen in den letzten Jahren stetig ansteigend sind.
Einrichtungen in sozialen Brennpunkten brauchen andere Bedingungen vor Ort! Wie sollen zukünftig die Bildungsarbeit und die Umsetzung der Bildungsleitlinien in diesen Einrichtungen aussehen? Kinder sind unsere Zukunft!!!

Gute Kinder- und Jugendförderung in Kitas und Schulen sieht anders aus - kommt es nach den knappen sinnvollen Freizeitangeboten für Kinder- und Jugendliche im Stadtteil Mettenhof jetzt auch in Kindertageseinrichtungen und Schulen durch falsche Mittelsteuerung  zu weiteren Verschlechterungen? Welche Netzwerke und welche Synergieeffekte sollen dann noch greifen?

 

Diese Fragen stellen wir unseren Politikern im Landtag und in der Landeshauptstadt.  

  

Weiter Bericht aus Mecklenburg Vorpommern:

Bildungsminister Henry Tesch stellte für die "Bildungskonzeption für Kinder von 0 bis 10 Jahren" als wichtigen Teil des neuen Kindertagesförderungsgesetzes solche Themen heraus wie z.B.

- Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern,

- Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten zur Schule,

- Konzeption für die Arbeit im Hort,

- Wertorientiert handelnde Kinder,

- Übergänge (Familie - Kita).

 

"Bildung für alle von Anfang an - das ist das Kredo dieser Bildungskonzeption, die als Herzstück die individuelle Förderung aller Kinder zum Ziel hat", so Tesch.

 

Der Gesetzentwurf wird jetzt dem Landtag zugeleitet. Die vollständige Pressemitteilung !

 

 

Diese Fragen stellen wir unseren Politikern im Landtag und in der Landeshauptstadt.  

 

Schleswig-Holsteinischer Landtag:

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Landeshauptstadt Kiel:

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