Start Mettenhofer Kulturtage Mettenhofer Schulkulturtage
18
Jun
2011
Mettenhofer Schulkulturtage PDF Drucken E-Mail
 

Buntes Programm auf den ersten Mettenhofer Schulkulturtagen

 

Obwohl die Schulkulturtage in diesem Jahr ihre große Prämiere feierten, waren die Zuschau­erreihen bereits gut gefüllt. Die Gäste zeigten ihre Begeisterung für die verschiedenen Auf­führungen durch lauten Applaus. Auch den Ausstellungsstücken und Gemälden aus Kinder­hand brachte man große Bewunderung entgegen. Drei Tage lang, vom 15. bis zum 17. Juni,  sorgten Mettenhofer Schulen für ein tolles und professionelles Unterhaltungsprogramm.

 

 

 

Plakat_2011 

© Finja Petersson
Janina Finger

 

 

Ganztagsgrundschule am Göteborgring

 

Den Startschuss für die Schulkulturtage gab die Ganztagsgrundschule am Göteborgring mit einer Filmaufzeichnung des beeindruckenden Tanz-Theater­stücks „Das Vier-Farbenland“.

 

Ganztagsgrundschule

 

 Vor der Filmleinwand singt der Chor der

Ganztagsgrundschule das Lied „Kleine Welt".

 

 

Am 21. Dezember 2010 hatte etwa die Hälfte der Schülerschaft bei dem selbstgeschriebenen Stück mitgewirkt, in dem es um Toleranz und Zusammenhalt geht. In die teils sanften, teils kraftvollen Tänze wurden Requisiten wie Hula-Hoop-Reifen oder Tücher eingebaut, mit de­nen die Kinder ihr Taktgefühl unter Beweis stellten. Das aussagekräftige Lied „Kleine Welt“, das zu Akzeptanz und Frieden aufruft, trug ein Schülerchor dem begeisterten Publikum zu­dem live vor.

 

Grundschule am Heidenberger Teich

 

Auch in der Grundschule am Heidenberger Teich erwartete die Besucher eine musikalische Darbietung. Die Theatermäuse sangen in märchenhaften Kostümen über das „Leben im All“ und waren mit viel Spaß und Konzentration bei der Sache.

 

GS_Heidenberger_Teich

  

Die Theatermäuse und ihr Lehrer Christian Warkocz

 

Zudem konnten alle großen und kleinen Interessierten an einem Mini-Trommel-Workshop auf so genannten Cajons teilneh­men. Diese quaderförmigen Trommelkisten sind nicht nur Instrument, sondern gleichzeitig auch Sitzplatz für den Musiker. In der Eingangshalle zogen farbenfrohe Bilder, phantasievolle Kunstobjekte und selbstgedrehte Musikvideos die Gäste in ihren Bann.

 

Lilli-Nielsen-Schule

 

Die Teilnehmer der Kunst AG der Lilli-Nielsen-Schule gingen mit Eifer ans Werk und zeigten direkt vor Ort, wie kreativ sie den Pinsel schwingen können.

 

Lilli-Nielsen-Schule

  

Die Kunst AG der Lilli-Nielsen-Schule

Oben (von links): Mirjam Fiedler (Lehrerin), Nils Bittner (Zivi),

Arne Jantz (11 Jahre), Timo Bünning (15), Moritz Andritzky (16), Andreas Welm (Zivi),
Kira Lanzius (Kinderkrankenpflegeschülerin).

Unten (von links): Bawan Ali (11), Antonia Stein (10), Luna Andresen (11)

 
 

Ganz professionell machten die Schüler und Schülerinnen sich hier mit Staffeleien, Malerkitteln und bunten Farben an die Arbeit. In dieser schöpferischen AG unter der Leitung von Mirjam Fiedler geht es vor allem um freie Malerei und eigenen Ausdruck. Entsprechend bunt und unterschiedlich präsentier­ten sich auch die Werke der Teilnehmer, die innerhalb einer Stunde langsam Gestalt annah­men.

 

 

 

 

 

Gemeinschaftsschule im Bildungszentrum Mettenhof

 

Mit einer besonders großen Vielfalt verschiedener Darbietung wartete die Gemeinschafts­schule im BZM auf. Neben einer Ausstellung kreativer Werke aus dem Kunstunterricht veran­stalteten die Schüler ein umfangreiches Bühnen­programm. Für Rhythmus und musikalische Stim­mungseinlagen sorgten der Chor und die Trom­melperformance mit Un­terstützung der Lern- und Experimentierwerkstatt musiculum. Mit viel Mut trauten sich zudem Schü­lerinnen ans Klavier, die erst seit kurzem dieses Instrument spielen. Lehr­reiche bis lustige Theater­stücke und Sketche auf Hoch- oder Plattdeutsch, eine beeindruckende Breakdance-Nummer und der Auftritt der Werk­statt Aerobic ließen den gut gefüllten Zuschauerraum in tosenden Beifall ausbrechen.

 

Gemeinschaftsschule

 

Beeindruckende chemische Experimente an der Gemeinschaftsschule

 

Im alten Chemieraum erlebten die Gäste, zu denen auch Oberbürgermeister Torsten Albig (SPD) zählte, auf eindrucksvolle Weise, wie man aus den Bestandteilen einer Kartoffel Gum­mibärchen machen kann. Im Anschluss war es den Besuchern möglich, kleinere Experimente selbst durchzuführen.

 

Thor-Heyerdahl-Gymnasium

 

Der traditionelle Musikabend des Thor-Heyerdahl-Gymnasiums, der in der Regel im Winter erfolgt, erfuhr in diesem Jahr eine Einbettung in die Schulkulturtage. Zudem wurde eine Kunstausstellung ausgesuchter Schülerwerke um das musikalische Bühnenprogramm in der Mensa des BZM aufgebaut. Beeindruckende Arbeiten, die unter anderem mit Ton, Farbe und Skriptol gestaltet waren, konnten hier bestaunt werden. Für Klänge im Bigband-Stil und wip­pende Füße im Zuschauerraum sorgte die Combo des Gymnasiums unter Leitung von Stefan Schmiele. Katrin Piepenstock und ihre beiden Chöre lieferten abwechslungsreiche gesangliche Unterhal­tung. Zudem gab es noch weitere Einzel- und Gruppenvorträge musikalischer Art zu bewundern, die stets großen Applaus ernte­ten.

 

 

Gymnasium

 

 

Der Tod der Zwillingsschwester. Sandra Sandke (links) und

Marie Bünz in dem Stück „Sherlock Holmes und das gefleckte Band"

 

Doch die Mensa des Bildungszentrums war auch Schauplatz eines Verbrechens - das je­doch nur auf der Bühne stattfand. Die Theater AG des Gymnasiums unter Leitung von Ste­phan Oberschilp ent­führte das Publikum ins England des späten 19. Jahrhunderts. Hier erlebten die Zuschauer, wie Privatdetek­tiv Sherlock Holmes, gespielt von Vladyslav Rozentsvayg, den verzwickten Fall um „das ge­fleckte Band“ löste. Mit viel Spielfreude führten die Schüler das textreiche Stück um einen arglistigen Mordanschlag auf.

 

Weder strömender Regen noch bestes Grillwetter konnten die Gäste von den ersten Metten­hofer Schulkulturtagen fernhalten. Die präsentierte Vielfalt und Kreativität zeigte deutlich, dass die Schulen des Stadtteils ganz Großes im kulturellen Bereich leisten. Daher kann Met­tenhof nur auf eine regelmäßige Wiederholung dieser Veranstaltung hoffen.

 

Sarah Habeck

 

 

 

 

 


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