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Ganztagsgrundschule am Göteborgring
Den Startschuss für die Schulkulturtage gab die Ganztagsgrundschule am Göteborgring mit einer Filmaufzeichnung des beeindruckenden Tanz-Theaterstücks „Das Vier-Farbenland“.
Vor der Filmleinwand singt der Chor der
Ganztagsgrundschule das Lied „Kleine Welt".
Am 21. Dezember 2010 hatte etwa die Hälfte der Schülerschaft bei dem selbstgeschriebenen Stück mitgewirkt, in dem es um Toleranz und Zusammenhalt geht. In die teils sanften, teils kraftvollen Tänze wurden Requisiten wie Hula-Hoop-Reifen oder Tücher eingebaut, mit denen die Kinder ihr Taktgefühl unter Beweis stellten. Das aussagekräftige Lied „Kleine Welt“, das zu Akzeptanz und Frieden aufruft, trug ein Schülerchor dem begeisterten Publikum zudem live vor.
Grundschule am Heidenberger Teich
Auch in der Grundschule am Heidenberger Teich erwartete die Besucher eine musikalische Darbietung. Die Theatermäuse sangen in märchenhaften Kostümen über das „Leben im All“ und waren mit viel Spaß und Konzentration bei der Sache.
Die Theatermäuse und ihr Lehrer Christian Warkocz
Zudem konnten alle großen und kleinen Interessierten an einem Mini-Trommel-Workshop auf so genannten Cajons teilnehmen. Diese quaderförmigen Trommelkisten sind nicht nur Instrument, sondern gleichzeitig auch Sitzplatz für den Musiker. In der Eingangshalle zogen farbenfrohe Bilder, phantasievolle Kunstobjekte und selbstgedrehte Musikvideos die Gäste in ihren Bann.
Lilli-Nielsen-Schule
Die Teilnehmer der Kunst AG der Lilli-Nielsen-Schule gingen mit Eifer ans Werk und zeigten direkt vor Ort, wie kreativ sie den Pinsel schwingen können.
Die Kunst AG der Lilli-Nielsen-Schule
Oben (von links): Mirjam Fiedler (Lehrerin), Nils Bittner (Zivi),
Arne Jantz (11 Jahre), Timo Bünning (15), Moritz Andritzky (16), Andreas Welm (Zivi),
Kira Lanzius (Kinderkrankenpflegeschülerin).
Unten (von links): Bawan Ali (11), Antonia Stein (10), Luna Andresen (11)
Ganz professionell machten die Schüler und Schülerinnen sich hier mit Staffeleien, Malerkitteln und bunten Farben an die Arbeit. In dieser schöpferischen AG unter der Leitung von Mirjam Fiedler geht es vor allem um freie Malerei und eigenen Ausdruck. Entsprechend bunt und unterschiedlich präsentierten sich auch die Werke der Teilnehmer, die innerhalb einer Stunde langsam Gestalt annahmen.
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Gemeinschaftsschule im Bildungszentrum Mettenhof
Mit einer besonders großen Vielfalt verschiedener Darbietung wartete die Gemeinschaftsschule im BZM auf. Neben einer Ausstellung kreativer Werke aus dem Kunstunterricht veranstalteten die Schüler ein umfangreiches Bühnenprogramm. Für Rhythmus und musikalische Stimmungseinlagen sorgten der Chor und die Trommelperformance mit Unterstützung der Lern- und Experimentierwerkstatt musiculum. Mit viel Mut trauten sich zudem Schülerinnen ans Klavier, die erst seit kurzem dieses Instrument spielen. Lehrreiche bis lustige Theaterstücke und Sketche auf Hoch- oder Plattdeutsch, eine beeindruckende Breakdance-Nummer und der Auftritt der Werkstatt Aerobic ließen den gut gefüllten Zuschauerraum in tosenden Beifall ausbrechen.
Beeindruckende chemische Experimente an der Gemeinschaftsschule
Im alten Chemieraum erlebten die Gäste, zu denen auch Oberbürgermeister Torsten Albig (SPD) zählte, auf eindrucksvolle Weise, wie man aus den Bestandteilen einer Kartoffel Gummibärchen machen kann. Im Anschluss war es den Besuchern möglich, kleinere Experimente selbst durchzuführen.
Thor-Heyerdahl-Gymnasium
Der traditionelle Musikabend des Thor-Heyerdahl-Gymnasiums, der in der Regel im Winter erfolgt, erfuhr in diesem Jahr eine Einbettung in die Schulkulturtage. Zudem wurde eine Kunstausstellung ausgesuchter Schülerwerke um das musikalische Bühnenprogramm in der Mensa des BZM aufgebaut. Beeindruckende Arbeiten, die unter anderem mit Ton, Farbe und Skriptol gestaltet waren, konnten hier bestaunt werden. Für Klänge im Bigband-Stil und wippende Füße im Zuschauerraum sorgte die Combo des Gymnasiums unter Leitung von Stefan Schmiele. Katrin Piepenstock und ihre beiden Chöre lieferten abwechslungsreiche gesangliche Unterhaltung. Zudem gab es noch weitere Einzel- und Gruppenvorträge musikalischer Art zu bewundern, die stets großen Applaus ernteten.
Der Tod der Zwillingsschwester. Sandra Sandke (links) und
Marie Bünz in dem Stück „Sherlock Holmes und das gefleckte Band"
Doch die Mensa des Bildungszentrums war auch Schauplatz eines Verbrechens - das jedoch nur auf der Bühne stattfand. Die Theater AG des Gymnasiums unter Leitung von Stephan Oberschilp entführte das Publikum ins England des späten 19. Jahrhunderts. Hier erlebten die Zuschauer, wie Privatdetektiv Sherlock Holmes, gespielt von Vladyslav Rozentsvayg, den verzwickten Fall um „das gefleckte Band“ löste. Mit viel Spielfreude führten die Schüler das textreiche Stück um einen arglistigen Mordanschlag auf.
Weder strömender Regen noch bestes Grillwetter konnten die Gäste von den ersten Mettenhofer Schulkulturtagen fernhalten. Die präsentierte Vielfalt und Kreativität zeigte deutlich, dass die Schulen des Stadtteils ganz Großes im kulturellen Bereich leisten. Daher kann Mettenhof nur auf eine regelmäßige Wiederholung dieser Veranstaltung hoffen.
Sarah Habeck
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