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05
Jan
2011
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Gesichter Mettenhofs
"Der König von Mettenhof"

Diesen Titel hat sich der sehr engagierte Bürger Mettenhofs Wolfgang Mann nicht selbst verliehen. Er erhielt ihn durch seine vielen Besuche im Forum von mettenhof.de.
Dort meldet er sich oft mit konstruktiven Kommentaren zu Wort.
Dieses Forum bietet ihm die Plattform, um seine Meinung kund zu tun, wenn es um Mettenhof geht.
 

Knig_v._Mettenhof

 

"Der König von Mettenhof", Wolfgang Mann
© Janne Schönrade

Wolfgang Mann wohnt seit 1979 in Mettenhof. Wie er selbst sagt, lebt er gerne hier. Mit seiner Frau hat er drei Kinder in Mettenhof groß gezogen, die mittlerweile erwachsen sind. Ihre Schulbildung erhielten sie ebenfalls in Mettenhof. Dieses war für Wolfgang Mann selbstverständlich, auch gegen Meinungen, die oft mit Vorurteilen behaftet waren. Eine gute Bildung können Schüler in Mettenhof sehr wohl erhalten, auch wenn manche Menschen aus anderen Stadtteilen es nicht recht glauben möchten.

Gerade weil W. Mann sich in Mettenhof sehr wohl fühlt, ärgern ihn die oft negativen Berichte der Kieler Medien. Seiner Aussage nach werden unschöne Ereignisse, die in unserem Stadtteil passieren, besonders negativ dargestellt, weil es sich um Mettenhof handelt.

Wenn W. Mann drei Wünsche für Mettenhof frei hätte, würde er sich wünschen, dass die Leute von der Presse sich erst mal eine Weile in Mettenhof aufhalten sollten, um dann objektiv über diesen Stadtteil berichten zu können.
Der zweite Wunsch wäre, dass die Stadt Kiel wesentlich mehr in Mettenhof investieren müsste. Gerade wenn es um Jugendliche geht, würde es an allen Ecken und Kanten an Angeboten fehlen. Aber die jungen Leute müssen von der Straße und in sinnvolle Beschäftigung gebracht werden. Wenn man diese Gruppe ausreichend abgedeckt hätte, müsste man sich auch um die Erwachsenen kümmern.  Für sie gibt es ebenfalls nicht genug Freizeitangebote.

 

Der dritte Wunsch beinhaltet mehr Grünflächen als Hundeauslaufgebiete. Es gäbe zwar viel Grün in Mettenhof, doch leider gelte überall der Leinenzwang für Hunde. Das findet W. Mann besonders schade.

Und was meint W. Mann zur fehlenden Gastronomie in Mettenhof? Er ist sich nicht sicher, ob Gastronomie das Richtige für diesen Stadtteil wäre. Dafür gäbe es zu viele Migranten und Menschen, die von Hartz IV leben. Die meisten Menschen könnten sich einen Restaurantbesuch gar nicht leisten.
Stattdessen käme ein Schnellrestaurant einer bekannten Fastfoodkette wohl eher in Frage.

 

Wolfgang Mann liebt seinen Stadtteil. Wie er selbst sagt, kennt er jede Ecke von Mettenhof.
Außerdem engagiert er sich für Kinder, indem er  ihnen Sportunterricht gibt. Im BZM unterrichtet er sie in Kampfsportarten.
Ansonsten geht er mit offenen Augen und Ohren durch Mettenhof. Wenn es etwas gibt, worüber er berichten möchte, schreibt er es in das Forum mettenhof.de.
Dort kann man ihn treffen, den König von Mettenhof.

 

 

Heidi Venker
st@rtbüro

  

 


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