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Diese wurde von einer Jury des Servicehauses durchgesehen und bewertet. Im Stadtteilcafé versammelten sich die Schüler/innen und Lehrerinnen sowie einige Bewohner/innen des Servicehauses, um die ersten drei Plätze zu nominieren. André Springer begrüßte alle Anwesenden und war sichtlich erfreut, dass so viele tolle Ideen für den „Sinnesgarten" ausgearbeitet worden waren. Anschließend hielt Frau Susanne Weber eine Rede über die gut gestaltete Präsentationsmappe und zeigte allen die eingegangenen Vorschläge. Der erste Umschlag enthielt den dritten Platz, er wurde von Frau Probst, einer Bewohnerin des Servicehauses, geöffnet. Darin war die Präsentation für die Gestaltung eines Sinnesgartens Namens „Sinnesoase". In dieser soll es ein Sonnensegel, Licht und einen Schattenplatz geben sowie einen Bachlauf mit Sumpfpflanzen, außerdem ein Beet mit verschieden Blumen, das „Farbspiel der Blumen" genannt wird und ein Gewürzbeet mit verschiedensten Kräutern. Die Schüler Matthias Wachsmuth (Firma Höhn), Moritz Reusch (Stadt Eckernförde), David Wehking und Marcel Marek (Firma Rumpf) die im ersten Ausbildungsjahr sind, wurden ausgezeichnet. Sie erhielten als Preis ein Generationenspiel (Quizspiel) über Schleswig-Holstein.
Frau Schicke ebenfalls Bewohnerin des Servicehauses übereichte den zweiten Platz an die Schüler John Patrick Ehlers (Firma Wandrey), Torben Harder (Firma Rumpf) und Anna Koblitz (Landehauptstadt Kiel) die im dritten Ausbildungsjahr sind. In ihrem Vorschlag „Garten der Sinne" gehen sie auf die Bedürfnisse der Bewohner/innen ein, indem sie die Blumenbeete erhöhen so dass die älteren Menschen die Blumen bequem riechen können. Die fünf Sinne sollen durch eine Blumenform mit Wasserspiel sowie einem Klanggerüst angeregt werden. Die Schüler erhielten Karten für ein Kieler Kino.
Der Entwurf für den Sinnesgarten „Kreis der Sinne" soll die Sinneswahrnehmung des Riechens, Schmeckens und Sehens ansprechen, um den Heimbewohnern die Natur als Erlebnisraum zu eröffnen. Als zentraler Punkt ihrer Idee dient der Apfelbaum als Symbol des Lebens. Um den Apfelbaum herum befindet sich ein kreisförmiges Beet. Dieses ist bepflanzt mit Katzenminze und Kamille, eingefasst von Findlingen. Diese Idee hat auch deswegen gewonnen, weil sich um den Findlingskreis Sitzbänke aus Holz mit drei Aussparungen für die Rollstuhlfahrer befinden und es keine Stufen und keine Steigung im ganzen Garten gibt. Außerdem war die Jury begeistert davon, dass der Eingangsbereich im Konzept mit bedacht wurde.
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Über dem Eingang des Sinneskreises befindet sich eine so genannte Pergola (das ist ein überrankter Säulengang), bewachsen mit echtem Wein. Durch Verbindungsseile kann der Wein den Eingang überwachsen und so den Heimbewohnern zu heißer Stunde Schatten spenden. Die Schüler Daniel Bröcker und Phillip Pabst (Firma OAR); Johannes Kröning (Firma KWS) und Christian Maas (Landeshauptstadt Kiel) und Rasmus Schwan (Firma O. Petersen GmbH) aus dem ersten Ausbildungsjahr erhielten jeweils einen Büchergutschein. Das Konzept der Schule sieht so aus, dass die Oberstufenschüler/innen, die schon über viel Erfahrung verfügen, den Schülern und Schülerinnen der Unterstufe viel beibringen. Die Unterstufe arbeitet die Spendenaktionen aus und setzt sie um. Die Oberstufenschüler/innen sollen die Planungsarbeiten begleiten und übernehmen bei der praktischen Umsetzung die Bauleitung. Sie haben zusammen bereits mehrere Spielplätze umgestaltet, wie z.B. den der Rudolf-Steiner-Schule und mehrere Schulhöfe wie z.B. den der Schule am Göteborgring verschönert; auch der Bibelgarten der Ansgar-Kirche wurde von ihnen angelegt. Bei andere sozialen Einrichtungen wie z.B. der Wohngruppe Blumenthal und dem „Ronald McDonald Haus" (Kiel) haben sie bei der Gartenverschönerung geholfen. Frau Diehm lobte alle Gruppen bezüglich ihrer Planung und der Leistung der vergangenen sechs Wochen.
Herr André Springer, Sozialpädagoge und Frau Susanne Weber, Leiterin vom AWO Servicehaus, überreichten der Lehrerin vom ersten Ausbildungsjahr, Frau Pietruska, und der Lehrerin des dritten Ausbildungsjahrs, Frau Diehm, jeweils einen Blumenstrauß.
Die Schüler/innen, die nicht platziert wurden, erhielten einen Trostpreis in Form einer großen Tüte Haribo Goldbären sowie gesunde Clementinen. Danach gingen die Schüler/innen, die mit dem ersten Platz ausgezeichnet worden waren nach draußen auf das Gelände, wo der Sinnesgarten entstehen soll und ließen sich mit der Jury von Frau Ruske (KN) fotografieren. Mit dieser Aktion ging die Veranstaltung zu Ende.
Die Beruflichen Schulen hoffen, dass sie den Sinnesgarten „Kreis der Sinne" mitgestalten dürfen. Es wäre wünschenswert, wenn das Servicehaus mit der Schule zusammenarbeiten würde.
Wir bedanken uns bei Frau Diehm, für die uns zur Verfügung gestellten Informationen über den Beitrag „Kreis der Sinne".
st@rtbüro
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